Tirol verzeichnet den stärksten Rückgang der Firmeninsolvenzen aller österreichischen Bundesländer
Während die Zahl der Unternehmensinsolvenzen österreichweit in den ersten drei Quartalen 2026 laut heutiger Aussendung von Creditreform lediglich um 0,8 Prozent zurückging, zeigt sich in Tirol eine deutlich stärkere Entwicklung: Mit einem Minus von 33,4 Prozent verzeichnet Tirol den stärksten Rückgang der Firmeninsolvenzen aller österreichischen Bundesländer.
Für VP-Wirtschaftslandesrat Mario Gerber ist die Entwicklung ein positives Signal: „Ein Rückgang der Firmeninsolvenzen um ein Drittel ist angesichts der schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen erfreulich. Tirol steht damit im Bundesländervergleich deutlich besser da. Das ist vor allem eine Leistung unserer Unternehmerinnen und Unternehmer und ihrer Beschäftigten, die in den vergangenen Jahren enorme Herausforderungen bewältigen mussten.“
Gleichzeitig warnt der VP-Wirtschaftssprecher LAbg. Peter Seiwald davor, die Zahlen als Entwarnung zu verstehen. Hohe Energiekosten und das schwierige internationale politische Umfeld würden viele Unternehmen weiterhin belasten. „Die Zahlen sind Rückenwind, aber kein Ruhekissen. Unser Ziel muss sein, diesen positiven Trend zu festigen und den heimischen Betrieben wieder mehr wirtschaftlichen Spielraum zu geben Jetzt geht es darum, die Wettbewerbsfähigkeit unserer Betriebe weiter zu stärken, Bürokratie abzubauen und Investitionen zu erleichtern. Denn jeder erfolgreiche Betrieb sichert Arbeitsplätze, regionale Wertschöpfung und damit Wohlstand in Tirol“, betont Tirols VP-Wirtschaftssprecher Seiwald abschließend.
Pressemitteilung: Tiroler Volkspartei