LAbg. Seiwald: „Unsere Betriebe brauchen Fachkräfte – dafür muss Berufsorientierung praxisnah sein.“
Gerade im Bezirk Kitzbühel mit seiner Vielfalt an Tourismus-, Gewerbe- und Handwerksbetrieben ist die Berufsorientierung junger Menschen für den Wirtschaftsbund eine zentrale Zukunftsfrage. Zu einem Antrag des FRITZ-Landtagsklubs hat die Tiroler Volkspartei daher einen Abänderungsantrag eingebracht: Bestehende Angebote wie Berufsfestivals, Lehrlingsmessen und Betriebsbesichtigungen sollen evaluiert und gezielt ausgebaut werden, anstatt neue Strukturen zu schaffen.
Im Bezirk Kitzbühel gibt es bereits zahlreiche starke Initiativen: Mit der Lehrlingsrallye in Kössen, der Berufsmesse in Fieberbrunn, der Berufsinfomesse in St. Johann, der Berufsorientierungsmesse im Brixental und dem Berufsfestival in Kitzbühel erhalten Jugendliche direkte Einblicke in die Betriebe und Schulen der Region.
Wirtschaftsbund-Bezirksobmann LAbg. Peter Seiwald kennt die Herausforderungen vor Ort aus erster Hand: „Gerade unsere Betriebe im Bezirk – ob im Tourismus, im Handwerk oder in der Technik – suchen dringend Fachkräfte. Junge Menschen müssen diese Betriebe erleben, mit Lehrlingen sprechen und Berufe ausprobieren können. Ein Fragebogen ersetzt keinen Praxistag“, so Seiwald. Zugleich dankt er den engagierten Veranstaltern der verschiedenen Formate für ihren wertvollen Einsatz.
Zentral sei die Gleichwertigkeit aller Bildungs- und Berufswege. Die Lehre sei kein Plan B, sondern für viele Talente im Bezirk der beste Weg. „Unsere Aufgabe ist es nicht, jungen Menschen ihren Weg vorzuschreiben, sondern ihnen alle Chancen in ihrer Heimat sichtbar zu machen“, so Seiwald abschließend.
Presseaussendung Tiroler Wirtschaftsbund