Der Tiroler Landtag beschließt in seiner kommenden Sitzung die Unterstützung des Forschungsprojekts „ENSURE – Datenbasierte Strategien zur Stärkung von Nachhaltigkeit, Resilienz und Ressourceneffizienz in der Rinderhaltung“
Das Land Tirol beteiligt sich mit einem Co-Finanzierungsanteil von über 180.000 Euro.
Unter der Leitung von ZuchtData arbeiten insgesamt 48 Partner aus Wissenschaft, Landwirtschaft und Wirtschaft daran, die österreichische Rinderwirtschaft nachhaltiger und zukunftsfit zu machen. Auch Tiroler Organisationen wie Agrarmarketing Tirol GmbH, Landwirtschaftskammer Tirol und Rinderzucht Tirol eGen sind beteiligt. Zudem wirken regionale Tourismusverbände aus dem Bezirk – darunter der Tourismusverband Kitzbüheler Alpen – Pillerseetal und der Tourismusverband Kitzbüheler Alpen – St. Johann in Tirol – am Projekt mit.
Ziel des Projekts ist es, mithilfe moderner Datenanalysen und neuer Forschungserkenntnisse die Rinderhaltung Ressourcenschonender zu gestalten, Treibhausgasemissionen zu reduzieren und gleichzeitig die wirtschaftliche Zukunft von Familienbetrieben zu sichern.
LAbg. Peter Seiwald, betont die Bedeutung des Projekts für die Region: „Gerade in unserem Bezirk prägen bäuerliche Familienbetriebe die Kulturlandschaft und sind eine wichtige Grundlage für Landwirtschaft, Tourismus und regionale Lebensmittelproduktion. Forschung und Innovation helfen dabei, diese Strukturen langfristig zu sichern und weiterzuentwickeln.“
Durch das Projekt sollen konkrete Werkzeuge und Empfehlungen entstehen, die Landwirten helfen, ihre Betriebe nachhaltiger, klimafreundlicher und gleichzeitig wirtschaftlich erfolgreich zu führen.