Universitätssprecher Dominik Mainusch und Wissenschaftssprecher Peter Seiwald begrüßen die Unterstützung der Liste Fritz für einen Hochschulstandort, der Tirol priorisiert. Gleichzeitig warnen die beiden VP-Abgeordneten davor, die schnelle Schlagzeile statt dem Gespräch zu suchen.
„Es ist richtig und wichtig, dass die Liste Fritz die Bemühungen von Landesrätin Hagele unterstützt, Tiroler an Tiroler Hochschulen zu priorisieren. Wenn die Liste Fritz hier inhaltlich ernsthaft Verbündete sucht, muss sie das aber auch im Gespräch tun und nicht über die Zeitung. Inhaltlich sollte man nicht auf jene vergessen, die nicht die Matura gemacht haben, sondern sich das Studium etwa über eine Studienberechtigungsprüfung ermöglicht haben“, so Dominik Mainusch.
„Die Landesregierung zeigt am Beispiel Medizinstudium den Tiroler Weg: Tragfähige Regelungen, die den Tirolerinnen und Tirolern priorisieren und jenen, die mit ihrem Studium in Tirol beitragen wollen. Da wir uns im EU-Recht bewegen, gilt es überlegt vorzugehen, auch weil jede Regelung Südtirol gut mitdenken muss. Die schnelle Schlagzeile darf hier nicht das große Ziel sein“, stellt Peter Seiwald fest.