Bezirksobmann LAbg. Peter Seiwald: „Wichtiger Schritt für fairen Wettbewerb und ein Signal für unsere Umwelt“

Kitzbühel – Der Wirtschaftsbund Kitzbühel begrüßt die Entscheidung des EU-Rates, ab 1. Juli 2026 einen Pauschal-Zoll von drei Euro auf Kleinsendungen aus Drittstaaten unter 150 Euro einzuheben. Die Maßnahme gilt als Übergangslösung bis zur geplanten Abschaffung der 150-Euro-Zollfreigrenze im Jahr 2028 und setzt ein klares Zeichen gegen die stetig wachsende Paketflut aus Asien.

Bezirksobmann und Landtagsabgeordneter Peter Seiwald betont:
„Unsere heimischen Betriebe im Bezirk stehen seit Jahren unter enormem Druck durch Billigstimporte aus Asien. Mit der neuen EU-Gebühr wird endlich ein Zeichen für mehr Fairness im Wettbewerb gesetzt. Das ist ein wichtiger Schritt, um gleiche Spielregeln für alle sicherzustellen.“

Die stark steigenden Paketmengen sind auch im Bezirk Kitzbühel deutlich spürbar – wirtschaftlich wie ökologisch. Seiwald verweist dabei auf die Situation vor Ort:
„Wenn ich bei uns im Bezirk in den Recyclinghöfen stehe und sehe, woher die vielen Kartonverpackungen kommen, ist jedes Paket weniger aus dem chinesischen Onlinehandel nicht nur für den lokalen Handel gut, sondern auch ein starkes Zeichen für die Umwelt.“
Für den Wirtschaftsbund Kitzbühel ist klar: Die neue Regelung ist ein längst notwendiger erster Schritt. Weitere Maßnahmen für faire Wettbewerbsbedingungen und gleiche Standards für alle Anbieter müssen folgen – im Interesse der regionalen Wirtschaft und unserer Gemeinden.